Schädel-Akupunktur nach Yamamoto

Der Entdecker

Die Schädel – Akupunktur nach Yamamoto (YNSA) wurde von dem japanischen Gynäkologen Dr. Toshikatsu Yamamoto in den 60iger Jahren entwickelt.

Die Grundlage bilden die von Dr. Yamamoto gefundenen Somatope. Somatope sind  Punkte/ Areale am Kopf, die mit Organen, Nerven, Knochen, Gelenken und Psyche verbunden sich.

Über diese Punkte konnte Dr. Yamamoto den gesamte Körper nachbilden.

Schädel-Akupunktur nach Yamamoto Kirsten Schümann LeichlingenDie Bauch und Halsdiagnostik:

Mit Hilfe einer speziellen Bauch- und Halsdiagnostik werden die zu nadelnden Punkte gefunden und auf den Kopf übertragen.

Ein Beispiel: Eine Patientin kommt mit der Diagnose Migräne. Sie beschreibt den Ort des Schmerzes und die Modalitäten. Neben dieser Information werden weitere Informationen  benötigt. Für die Ermittlung dieser Informationen taste ich Bauch und/ oder den Hals ab. Hierbei erhalte ich  Informationen, die auf den Kopf übertragen werden.

So kann z.B. der Nierenpunkt beim Abtasten empfindlich reagieren ohne dass die Patientin von Nierenproblemen berichtet. Dennoch wird bei der Nadelung am Kopf dann der Nierenpunkt mitgenadelt. 

Ein weiteres Beispiel:

Sie haben sich beim Tennisspielen einen Tennisarm zugezogen.

Wieder ziehe ich die Hals- und Bauchdiagnostik hinzu. Hierbei zeigt sich eine z.B. eine Belastung der Leber. Also nadel ich auch das Leberarreal am Kopf. Dazu natürlich den Punkt für Ellbogen und Unterarm. Man kann unterstellen, dass die geschwächte Leber mit verantwortlich ist für die Ellbogenschmerzen. Wird das gestörte „Chi“ wieder in Fluss gebracht, verbessern sich auch die Schmerzen.

Was ist die Grundlage der Schädelakupunktur?

Der Grundlage der Schädel – Akupunktur nach Yamamoto ist die uralte chinesische Meridianlehre. Meridiane sind in der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) Leitbahnen. Durch diese Leitbahnen fließt das „Chi“: Unsere Lebensenergie. Ist das Chi gestört, entstehen Krankheiten.

Schädel-Akupunktur nach Yamamoto Kirsten Schümann LeichlingenDie Nadelung:

Für die Nadelung nutze ich sterile Einmalnadeln. Der spezielle Schliff an der Spitze dient einer weitgehend schmerzfreien Nadelung. Die Nadeln bleiben bis zu 30 Min. sitzen.

Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Erkrankung: Chronische Zustände sollten regelmäßig 1-2x/ Woche über einen längeren Zeitraum genadelt werden. Akute Beschwerden können täglich genadelt werden.

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